„Heisenberg“ und „Plus 3“ Stipendium für Julia von Blume

Julia von Blume erhält für 5 Jahre das Heisenberg Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und das mit 900 000 Euro dotierte Perspektiven-Programm „Plus 3“ der Boehringer Ingelheim Stiftung. Die begehrten Programme unterstützen hochkarätige Wissenschaftler auf ihrem Weg zu einer Professur.

Julia von Blume

Julia von Blume, Nachwuchsgruppenleiterin der Abteilung „Molekulare Grundlagen des Proteintransports“ am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried entschlüsselt, wie sekretorische Proteine, die ihren Einsatzort außerhalb der Zelle haben, vom Golgi Apparat, der zellulären Poststelle, sortiert werden. Zu diesen zu sortierenden Proteinen zählen beispielsweise Signalmoleküle oder Bausteine der extrazellulär Matrix (EZM), des Bindegewebes, welches die Zellen umgibt. Diese EZM-Proteine müssen zur richtigen Zeit zu ihrem Einsatzort sortiert werden, da sie für einen Organismus lebenswichtig sind. Dieser Mechanismus der Sortierung ist bis zum heutigen Tag unverstanden. In den letzten Jahren haben Julia von Blume und ihre Gruppe wesentliche Akteure in diesem Prozess identifiziert. Diese sind unter anderen das Stütz-und Transportprotein Aktin und der Kalziumtransporter SPCA1.

„Wir untersuchen wie diese Proteinkomplexe im Golgi Apparat die Sortierung von zentralen Signalmolekülen steuern “, so von Blume, „ ich freue mich sehr über die finanzielle Förderung, sie ermöglicht uns unsere Ziel schneller zu erreichen.“

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