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Prof. Jürgen Cox, PhD
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Jürgen Cox erhält Gilbert S. Omenn Computational Proteomics Award

29. Januar 2019

Jürgen Cox, Leiter der Forschungsgruppe „Computational Systems Biochemistry“ am Max-Plank-Institut für Biochemie in Martinsried erhält den Gilbert S. Omenn Computational Proteomics Award 2019. Die Auszeichnung würdigt die besonderen Leistungen von Forschern, die computergestützte und statistische Methoden oder Software entwickelt haben, die von der Proteomics-Community verwendet werden. Cox und sein Team entwickeln die Softwareplattformen MaxQuant und Perseus. „Die Entwicklungen auf diesem Gebiet sind beeindruckend und computergestützte Methoden sind wichtig, um die Ziele der Proteomischen Forschung zu erreichen. Ich freue mich sehr über den Preis“, sagt Cox. Der Preis wird im März auf der Konferenz der „Human Proteome Organization“ in Washington DC, USA, verliehen.

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Jürgen Cox

Über den Preisträger
Jürgen Cox widmet seine Arbeit der Entwicklung der computergestützten Analyse von Daten im Bereich der Proteomic. Zusammen mit seinem Team hat er die Softwareplattformen MaxQuant und Perseus entwickelt.  MaxQuant ermöglicht die Analyse von großen massenspektrometrischen Datensätzen. Perseus unterstützt Forscher bei der Interpretation von Proteinquantifizierungs- und Interaktionsdaten sowie Daten zu posttranslationalen Modifikationen.

Cox studierte Physik in Aachen und promovierte am Massachusetts Institute of Technology in den USA. Nach einem Postdoc an der TU München war er als leitender wissenschaftlicher Berater in der Bioinformatikfirma Genedata tätig. Seit 2006 forscht Cox am Max-Planck-Institut für Biochemie und leitet seit 2014 die Forschungsgruppe „Computational System Biochemistry“. Seit 2013 ist er zudem Honorarprofessor für Proteomik an der Universität Kopenhagen in Dänemark.

Über den Gilbert S. Omenn Computational Proteomics Preis
Der Gilbert S. Omenn Computation Proteomics Preis ehrt Wissenschaftler die Entwicklungen von computergestützten Verfahren und Software im Bereich der Proteomik vorangetrieben haben. Die Verfahren sind in der Proteomics-Forschung von essentieller Bedeutung. Der Preis wurde zu Ehren von Gil Omenn, ehemaliger Präsident der amerikanischen Human Proteome Organization (HUPO) und einflussreicher Proteomik-Forscher, benannt. Der Preis wird auf der US-amerikanischen HUPO-Jahreskonferenz überreicht.

 
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