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Prof. Dr. Matthias Mann
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Körber-Preis für Matthias Mann

Körber-Preis für Matthias Mann - Proteomforschung am MPI für Biochemie ausgezeichnet

13. Juni 2012

In jeder Sekunde verrichten tausende von Proteinen als Baustoffe oder molekulare Maschinen lebenswichtige Aufgaben in den Zellen unseres Körpers. Matthias Mann, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) in Martinsried, wird für seine bahnbrechenden Arbeiten zum Proteom, der Gesamtheit aller Eiweiße eines Lebewesens, mit dem diesjährigen Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von 750.000 Euro verbunden und wird von der Körber-Stiftung am 7. September 2012 in Hamburg überreicht

.

Die Gesamtheit aller Proteine einer Zelle oder eines Organismus bezeichnet man als Proteom und seine Erforschung als Proteomik. Der Mathematiker und Physiker Matthias Mann hat die „large scale proteomics“ und damit die Erfassung aller Proteine von biologischen Systemen entscheidend geprägt. Als sein größter Verdienst gilt, dass er das aus der Physik stammende Verfahren der Massenspektrometrie auf molekularbiologische Fragestellungen übertragen hat. Neben der technischen Weiterentwicklung der Methode, haben Mann und seine Kollegen auch bioinformatische Werkzeuge entworfen, welche die ungeheuren Datenmengen aus dem Massenspektrometer analysieren und auswerten können. Seine Methode ist auch von medizinischem Interesse, um beispielsweise das Proteom von gesunden Zellen und Tumorzellen zu vergleichen. Matthias Mann wurde bereits mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet: Allein 2012 erhielt er den Leibniz-Preis, den Schering-Preis und den Louis-Jeantet-Preis.

Zum Preis
Mit dem Körber-Preis ehrt die Körber-Stiftung jährlich in Europa tätige Wissenschaftler für Forschungsarbeiten, die sich durch hohes Anwendungspotenzial auszeichnen. Gremien, die sich aus exzellenten, europäischen Wissenschaftlern zusammensetzen, wählen geeignete Kandidaten aus und legen sie dem Kuratorium zur Entscheidung vor. Zusammen mit einem Preisgeld von 750.000 Euro wird den Preisträgern die Auszeichnung im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses verliehen. Mit F.-Ulrich Hartl gewann bereits 2006 ein Direktor des MPIB den Preis.

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