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Original 1523953415

Advanced ERC Grant für Brenda Schulman

16. April 2018
Brenda Schulman, Direktorin am Max-Planck-Institut für Biochemie und Leiterin der Abteilung „Molekulare Maschinen und Signalwege“ in Martinsried erhält den Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC). Über einen Zeitraum von fünf Jahren bekommt Schulman rund 2.2 Millionen Euro für Ihre Forschung. Zusammen mit ihrem Team möchte sie herausfinden, auf welch vielfältige Weise das Ubiquitin-ähnliche Protein NEDD8 hunderte verschiedene, aber miteinander verwandte, Ubiquitin Ligase Maschinerien aktiviert. Die strukturelle, funktionelle und zelluläre Analyse wird helfen eine große Familie an regulatorischen Komplexen der eukaryotischen Biologie zu verstehen. Diese Ubiquitin Ligase Maschinerien regulieren zellulären Vorgänge wie Immunantworten oder die Zellteilung und spielen somit in vielen Krankheiten eine wichtige Rolle. [mehr]
Teaser 1521194696

Zwei molekulare Maschinen inflagranti unter dem Elektronenmikroskop

13. März 2018
Wissenschaftlern des Max-Planck-Institutes für Biochemie ist es nun zum ersten Mal gelungen die Struktur zweier großer molekularen Maschinen in ihrem natürlichen Zusammenspiel darzustellen. In Kooperation mit Forschern der Universität Heidelberg untersuchten sie die Interaktion zwischen dem Ribosom und dem Exosom. An den Ribosomen werden mithilfe der Ribonukleinsäure (RNA) Proteine hergestellt. Das Exosom wiederum ist für den Abbau von RNA verantwortlich. Die Betrachtung der Interaktion zweier molekularer Maschinen mittels Kryo-Elektronenmikroskopie erlaubt einen besseren Einblick, wie diese Maschinen physiologisch miteinander arbeiten. Die Studie erschien jetzt in Science. [mehr]
Teaser 1519234287

Die Entschlüsselung der Struktur des Huntingtin Proteins

21. Februar 2018
Vor 25 Jahren wurde die Ursache der Huntington-Krankheit entdeckt. Mutationen auf einem einzigen Gen, dem Huntingtin Gen, führen zu einer fehlerhaften Form des gleichnamigen Proteins. Jetzt haben Forscher mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie, der jüngst mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Methode, die dreidimensionale, molekulare Struktur des gesunden menschlichen Huntingtin-Proteins entschlüsselt. Diese ermöglicht nun dessen funktionelle Analyse. Ein verbessertes Verständnis von Struktur und Funktion des Huntingtin-Proteins könnte in Zukunft zur Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten beitragen. Die Arbeit der Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried und der Universität Ulm wurde jetzt im Fachjournal Nature vorgestellt. [mehr]
 
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