Kikuë Tachibana

Kikuë Tachibana

Forschungsabteilung „Totipotenz"

Mechanistische Zellbiologie, Genomik und Biochemie der Chromatin-Umprogrammierung, Transkription, Mausgenetik

Totipotenz, das Entwicklungspotential einer Zelle, aus der alle Zelltypen und ein ganzer Organismus hervorgehen, wird auf natürliche Weise erreicht, wenn differenzierte Ei- und Spermienzellen verschmelzen, um den einzelligen Embryo oder die Zygote zu bilden. Wie Chromatin innerhalb weniger Stunden nach der Befruchtung epigenetisch auf Totipotenz umprogrammiert wird und ein embryonales Transkriptionsprogramm initiiert, bleiben entscheidende Fragen der Biologie. Die Abteilung von Kikuë Tachibana untersucht die Mechanismen der Umprogrammierung der Totipotenz, der räumlichen Reorganisation des Chromatins und die zygotische Genom Aktivierung (ZGA) in Mausembryonen. Die Gruppe verfolgt dabei einen interdisziplinären Ansatz, der die mechanistische Zellbiologie mit Genetik, Genomik, Bioinformatik und Biochemie verbindet. Das Verständnis, wie Zellen das Chromatin zur Totipotenz, einem im Vergleich zur Pluripotenz früheren embryonalen Zustand, umprogrammieren, hat das Potenzial, die Technologie der induzierten Umprogrammierung zu verbessern und die regenerative Medizin zu revolutionieren.

 

Das Labor wird im Sommer 2021 vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA), Wien, Österreich, an das MPIB verlegt.

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