Peter Murray

Peter Murray

Forschungsgruppe „Immunregulation“

Immunität, Makrophage: T-Zell Kommunikation, Selbsttoleranz, Aminosäurestoffwechsel

Jede Minute jedes Tages unseres Lebens muss unser Immunsystem entscheiden, worauf es reagieren soll und wie groß die Reaktion sein soll. Unser hochspezifisches Immunsystem kann potenziell jede chemische Einheit, die als "Antigene" bezeichnet wird, erkennen und darauf reagieren. Ein Antigen kann alles sein, von Bestandteilen unseres eigenen Körpers, Nahrung, Dinge, die wir einatmen, sogar unsere Kleidung. Am wichtigsten ist, dass unser Immunsystem Teile von eindringenden Krankheitserregern wie Viren, Würmern, Pilzen und Bakterien genau erkennen und dann eliminieren muss. Normalerweise ist unser Immunsystem sehr effizient mit Erkennungs- und Abwehrprozessen. Bei vielen Krankheiten reicht die Reaktion jedoch nicht aus (chronische Infektion, Krebs), greift unser eigenes Gewebe an (Autoimmunerkrankungen) oder ist unkontrolliert und verursacht Kollateralschäden (Sepsis). Die zentrale Frage der Immunologie ist, wie die Immunantwort die richtigen oder falschen Entscheidungen trifft. Die Murray-Gruppe versucht, die Entscheidungsfindung im Immunsystem zu verstehen. Im weiteren Sinne kann die komplexe Regulation des Immunsystems als "Labor" zur Entdeckung neuer biologischer Prinzipien genutzt werden. Da jede Komponente des Immunsystems vorübergehend eliminiert, übertragen oder genetisch verändert werden kann, haben Immunologen bedeutende experimentelle Vorteile bei der Analyse zellulärer und biochemischer Wege, die in einzelnen Geweben wie dem Gehirn oder dem Herz wesentlich sind.

Weiterführende Informationen zur Forschungstätigkeit der Forschungsgruppe „Immunregulation“ finden Sie auf der englischsprachigen Webseite

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