Aktuelle Pressemitteilungen

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Das Kernkörperchen – bekanntes Organell mit neuen Aufgaben

12. Juli 2019
Der Nukleolus, das Kernkörperchen, ist eine altbekannte Zellstruktur, die unter dem Lichtmikroskop gut sichtbar ist. Die Struktur im Zellkern ist als Ort der Ribosomenproduktion bekannt. Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in einer aktuellen Studie, dass der Nukleolus auch ein Ort der Qualitätskontrolle für Proteine ist. Werden Zellen gestresst, neigen Proteine zur Fehlfaltung und Zusammenlagerung. Damit es nicht zur Verklumpung bestimmter Proteine im Zellkern kommt, werden diese vorübergehend in den Nukleolus transportiert. Die dortigen speziellen Bedingungen verhindern gefährliche Proteinzusammenlagerungen. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachmagazin Science veröffentlicht. [mehr]
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Walter Neupert, 1939 - 2019

27. Juni 2019
Die Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biochemie in Martinsried trauern um ihren Kollegen Prof. Dr. Walter Neupert. Der Biochemiker ist am 22. Juni im Alter von 79 Jahren verstorben. Von 2008 bis 2017 war Walter Neupert am Institut als Max-Planck-Fellow tätig. Für seine Erkenntnisse zur Biologie der Mitochondrien wurde er unter anderem mit der Ernst Jung-Medaille in Gold und dem Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. „Walter Neupert war ein Ausnahmewissenschaftler mit einem einzigartigen Gespür für die Funktionsweise der Zellen“, so F.-Ulrich Hartl, Direktor am MPI für Biochemie und ein ehemaliger Schüler Neuperts. „Die Forschungsgemeinschaft verliert einen geschätzten Mentor und Kollegen.“ [mehr]
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Pionier der Mikroskopie: Wolfgang Baumeister erhält Stifterverbandspreis 2019

26. Juni 2019
Der Biophysiker hat mit der Kryo-Elektronentomographie die molekulare Strukturbiologie revolutioniert [mehr]
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Matthias Mann für Europäischen Erfinderpreis 2019 nominiert

17. Juni 2019
Das Europäische Patentamt hat den Forscher Matthias Mann vom Max-Planck-Institut für Biochemie als einen der drei Finalisten im Bereich Forschung nominiert. Mit dem Erfinderpreis werden in fünf Kategorien einzelne Erfinder und Teams ausgezeichnet, die mit ihren Entwicklungen dazu beitragen, technologische Antworten auf die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Die Gewinner werden am 20. Juni 2019 in Wien gekürt. [mehr]
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F.-Ulrich Hartl erhält Dr. Paul Janssen-Preis 2019

3. Juni 2019
F.-Ulrich Hartl, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie, und Arthur Horwich von der Yale School of Medicine und Howard Hughes Medical Institute wurden zu Gewinnern des Dr. Paul Janssen Award for Biomedical Research 2019 gekürt. Hartl und Horwich, die von einem unabhängigen Komitee aus renommierten Wissenschaftlern ausgewählt wurden, gewannen für ihre revolutionären Erkenntnisse über die von Chaperonen vermittelte Proteinfaltung. Hartl freut sich, als einer der Gewinner des Dr. Paul Janssen-Preis ausgewählt worden zu sein. „Das ist eine fantastische Ehre und Anerkennung für die Arbeit meines Labors“, sagt er. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 200.000 US-Dollar dotiert und wird im September bei Feierlichkeiten in den USA und Belgien verliehen. [mehr]
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Aus spektralen Informationen lernen

27. Mai 2019
Die Proteinzusammensetzung von Zellen hängt von deren Funktion und aktuellen Zustand ab. Mit der Massenspektrometrie (MS) lassen sich Identität und Menge der in einer Probe gefundenen Proteine ermitteln. Allerdings ist die Analyse der entstehenden Daten zeit- und ressourcenintensiv. Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) haben gemeinsam mit Datenspezialisten von Verily in den USA einen Ansatz des maschinellen Lernens entwickelt. Die sich kontinuierlich selbst verbessernden Algorithmen vereinfachen die Analyse solcher MS-Daten. Ihr Programm, das zudem zur Entdeckung neuer chemischer Muster in Proteinen geführt hat, wird in der Fachzeitschrift Nature Methods veröffentlicht. [mehr]
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Brenda Schulman erhält Ernst-Jung-Preis für Medizin 2019

23. Mai 2019
Brenda Schulman, Leiterin der Abteilung „Molekulare Maschinen und Signalwege“ am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, erhält den Ernst Jung-Preis für Medizin 2019 zusammen mit dem Berliner Neurobiologen Gary R. Lewin. Das Preisgeld von 300.000 Euro teilen sich die beiden Wissenschaftler. Brenda Schulman erhält die Auszeichnung in Würdigung und Fortsetzung ihrer wegweisenden Arbeit über die Mechanismen des Ubiquitin-Transfers auf atomarer Ebene. Der Ernst Jung-Preis wird heute in Hamburg verliehen. [mehr]
 
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