Aktuelle Pressemitteilungen

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Jürgen Cox erhält Gilbert S. Omenn Computational Proteomics Award

29. Januar 2019
Jürgen Cox, Leiter der Forschungsgruppe „Computational Systems Biochemistry“ am Max-Plank-Institut für Biochemie in Martinsried erhält den Gilbert S. Omenn Computational Proteomics Award 2019. Die Auszeichnung würdigt die besonderen Leistungen von Forschern, die computergestützte und statistische Methoden oder Software entwickelt haben, die von der Proteomics-Community verwendet werden. Cox und sein Team entwickeln die Softwareplattformen MaxQuant und Perseus. „Die Entwicklungen auf diesem Gebiet sind beeindruckend und computergestützte Methoden sind wichtig, um die Ziele der Proteomischen Forschung zu erreichen. Ich freue mich sehr über den Preis“, sagt Cox. Der Preis wird im März auf der Konferenz der „Human Proteome Organization“ in Washington DC, USA, verliehen. [mehr]
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Tanzende Vesikel

29. Januar 2019
Welche Eigenschaften muss eine künstlich erzeugte Zelle aufweisen um als lebendig zu gelten? Wie viele Bausteine sind für die einzelnen Funktionen einer solchen “Minimalzelle” notwendig? Mit diesen Fragestellungen beschäftigen sich Petra Schwille und ihr Team am Max-Planck-Institut für Biochemie. Nun haben die Forscher gezeigt, wie aus nur fünf biologischen Komponenten zellähnliche Strukturen erzeugt werden können, die sich unter Energieverbrauch selbstständig bewegen. Die Entdeckung dieser pulsierenden und tanzenden Vesikel kam dabei überraschend, denn eigentlich wollten die Wissenschaftler Zellteilungsprozesse untersuchen. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie. [mehr]
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Zusatzantrieb für die Photosynthese

23. Januar 2019
Die Photosynthese ist ein grundlegender biologischer Prozess, der es Pflanzen ermöglicht, Lichtenergie für ihr Wachstum zu nutzen. Die meisten Lebensformen auf der Erde hängen direkt oder indirekt von der Photosynthese ab. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried bei München haben gemeinsam mit Kollegen von der Australian National University die Bildung von Carboxysomen untersucht – einer Struktur, die die Effizienz der Photosynthese in wasserlebenden Bakterien steigert. Ihre Ergebnisse, die jetzt in Nature veröffentlicht wurden, könnten zur Entwicklung von Pflanzen mit einer effizienteren Photosynthese und somit höheren Ernteerträgen führen. [mehr]
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F.-Ulrich Hartl erhält Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2019

16. Januar 2019
F.-Ulrich Hartl, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, erhält dieses Jahr zusammen mit Arthur L. Horwich den renommierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2019. Hartl und sein US-amerikanischer Kollege Horwich von der Yale School of Medicine und dem Howard Hughes Medical Institute wird der Preis am 14. März in der  Frankfurter Paulskirche überreicht. Der Preis ist mit 120.000 EUR dotiert. Die beiden Forscher werden für ihre Pionierarbeit in der Erforschung der Proteinfaltung geehrt. [mehr]
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Max-Planck-Direktorin erhält bayerischen Maximiliansorden

13. Dezember 2018
Petra Schwille, Direktorin am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München wird der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst verliehen. Die höchste Auszeichnung des Freistaates Bayern ehrt die Physikerin für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen. Nach ihren wegweisenden Arbeiten zur Biophysik einzelner Moleküle beschäftigt sich Petra Schwille seit einigen Jahren mit dem Ursprung des Lebens. Sie möchte mit ihrer Forschungsabteilung aus einzelnen Bausteinen ein biologisches System konstruieren, das sich selbst teilt – ein wichtiger Schritt hin zur Urzelle. „Die Auszeichnung mit dem Maximiliansorden ist eine besondere Ehre für mich, da ich mich neben dem großartigen Wissenschaftsstandort München auch dem Freistaat Bayern sehr verbunden fühle.“ Der Maximiliansorden wird am 17. Dezember in der Münchner Residenz verliehen. [mehr]
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Wie sich Hautzellen vor mechanischem Stress schützen

11. Dezember 2018
Die Haut ist unser größtes Organ und dient unter anderem dem Schutz vor mechanischen Einflüssen. Um diesen Schutz zu gewährleisten, müssen Hautzellen besonders eng miteinander verbunden sein. Wie genau diese mechanische Stabilität vermittelt wird, war jedoch lange Zeit unklar. Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie konnten nun gemeinsam mit Forschern der Stanford Universität (USA) zeigen, wie mechanische Belastungen an speziellen Zell-Haltepunkten, den sogenannten Desmosomen, verarbeitet werden. Dazu haben sie ein Minimessgerät entwickelt, mit dem Kräfte entlang einzelner Bestandteile in Desmosomen bestimmt werden können. In der in Nature Communications veröffentlichten Studie zeigen sie mit Hilfe der Technik, wie mechanische Kräfte an diesen speziellen Haltepunkten verarbeitet werden. [mehr]
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Brenda Schulman erhält Leibniz-Preis 2019

6. Dezember 2018
Brenda Schulman, Leiterin der Abteilung „Molekulare Maschinen und Signalwege“ am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019. Dieser ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Der Leibniz-Preis ehrt ihre bedeutende Arbeit zum molekularen Mechanismus des Ubiquitin-Systems. „Es ist mir eine große Ehre, diese Auszeichnung zu erhalten. Ich möchte der DFG und dem Auswahlausschuss mein herzliches Dankeschön aussprechen“, sagt Schulman. Die Leibniz-Preise werden am 13. März 2019 in Berlin verliehen. [mehr]
 
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