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Wie man die Leitung einer unabhängigen Forschungsgruppe wird

Wege zum MPIB als Leitung einer unabhängigen Forschungsgruppe

Wir sind stets daran interessiert, exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf ihrem Weg zur unabhängigen Forschungsgruppenleitung an unserem Institut zu fördern.

Es gibt zwei alternative Wege der Bewerbung:

(1) Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle als Max-Planck Forschungsgruppenleitung (MPGRGL)

MPGRL-Stellen werden entweder direkt durch das Institut, oder zentral durch die Max-Planck-Gesellschaft ausgeschrieben ("Free Floater Program"). 

Die Ausschreibungen und Fristen entnehmen Sie bitte der Homepage der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). 

(2) Pro-aktive Bewerbungen

Solche Anträge können direkt an das MPIB, als offizielle Gastinstitution im Rahmen Ihrer drittmittelfinanzierten Forschungsgruppe, gerichtet werden. Die Hauptfinanzierung erfolgt durch die jeweiligen Programme, während das Institut Raum, exzellente Infrastruktur und zusätzliche Ressourcen zur Verfügung stellt.

Initiativbewerbungen sind jederzeit möglich. Bei Interesse halten Sie sich bitte an das folgende zweistufige Verfahren:

Phase 1: 
Bitte senden Sie einen kurzes Motivationsschreiben (2-3 Seiten) und Ihren Lebenslauf an die Geschäftsführende Direktorin. Bei positiver Bewertung werden Sie zu Phase 2 eingeladen, um eine Online-Präsentation zu halten.

Phase 2: 
Kurze Online-Präsentation (ca. 30 Minuten) Ihrer wichtigsten Forschungsleistungen, Ihrer wissenschaftlichen Vision und Ihrer potenziellen Eignung für das Institut.

Bei positiver Bewertung werden Sie zu einem Besuch des Instituts eingeladen, um Ihre Bedürfnisse und Anforderungen für eine erfolgreiche Bewerbung zu besprechen.

Was wir bieten

Forschungsgruppenleiter*innen erhalten umfangreiche Unterstützung auf mehreren Ebenen. Dazu gehören administrative Unterstützung durch die Verwaltungs-, Finanz- und Personalabteilung des Instituts, exzellente Serviceeinrichtungen und Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln.

Auf wissenschaftlicher Ebene haben die Abteilungen und Forschungsgruppen Zugang zu den zahlreichen Einrichtungen des Instituts und werden zur Teilnahme an Doktorandenprogrammen eingeladen, die den Zugang zu talentierten und motivierten Student*innen ermöglichen.

Die wissenschaftliche Gemeinschaft des MPIB ist größtenteils international und es gibt mehrere Regelungen zur Unterstützung ausländischer Forschender. Gegenwärtig umfasst das Personal rund 45 Nationalitäten, wobei Englisch die Arbeitssprache ist. Zudem werden kostenlose Sprachkurse in Deutsch und Englisch angeboten.

Das International Office (IO) bietet Informationen und umfassende Unterstützung für ausländische Wissenschaftler*innen, die an das MPIB kommen. Jedes Jahr empfängt das Institut eine große Anzahl von Gaststudent*innen, Postdocs und älteren Wissenschaftler*innen aus allen Teilen der Welt. Das IO hilft beispielsweise bei Umzug, finanziellen Fragen, Schulen und Kinderbetreuung in der Nähe, Visum und der Beratung für deutsche Behörden.

Für Neuankömmlinge am Institut gibt es eine Begrüßungsveranstaltung, eine Broschüre und eine Webseite in englischer Sprache, die wichtige Fragen der Eingewöhnung ansprechen. Es stehen sowohl Zimmer in einem Gästehaus für eine vorübergehende Unterbringung, als auch Wohnungen für einen langfristigen Aufenthalt zur Verfügung.

Das MPIB bietet auch Unterstützung in Familienangelegenheiten. Es arbeitet aktiv mit zwei Kindertagesstätten für Vorschulkinder auf dem Campus, den Klopferspitzchen und den BIOKids, zusammen und unterstützt diese.

Die Max-Planck-Gesellschaft ist ein Arbeitgeber, der die Chancengleichheit fördert, und die Erleichterung des beruflichen Aufstiegs von Wissenschaftlerinnen hat seit über einem Jahrzehnt Priorität. Die Max-Planck-Gesellschaft hat den höchsten Frauenanteil unter den wissenschaftlichen Mitarbeitenden in Deutschland - auch in Führungspositionen.

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