Aktuelle Pressemitteilungen

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Stefan Jentsch, 1955-2016

2. November 2016
Die Mitarbeiter des Max-Planck-Institutes (MPI) für Biochemie in Martinsried trauern um ihren Direktor Prof. Dr. Stefan Jentsch. Der Zellbiologe ist am 29. Oktober unerwartet im Alter von 61 Jahren verstorben. In Anerkennung für seine fundamentalen Beiträge zur Regulation zellulärer Prozesse durch das Protein Ubiquitin erhielt er unter anderem auch den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. „Mit Stefan Jentsch verlieren wir nicht nur einen herausragenden Wissenschaftler, sondern auch einen wunderbaren Kollegen“, so Petra Schwille, geschäftsführende Direktorin am MPI für Biochemie. „Sein viel zu früher Tod hinterlässt im Institut und in der Forschungsgemeinschaft eine tiefe Lücke“. [mehr]
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DNA-Replikation – Mach mal ’ne Pause

5. Oktober 2016
Bevor sich eine Zelle teilt, muss sie zunächst ein richtiges Großprojekt bewältigen: Das komplette Erbgut wird verdoppelt, damit nach der Zellteilung beide Tochterzellen mit jeweils einer Kopie ausgestattet sind. Da Fehler bei dieser DNA-Replikation den Zelltod bedeuten können, wird der Vorgang besonders streng kontrolliert. Die Zelle teilt ihn in zwei Phasen auf. Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried zeigen nun im Fachjournal Cell Reports, dass diese beiden Phasen strikt durch Pausen voneinander getrennt sind und so Fehler bei der DNA-Verdopplung verhindert werden. [mehr]
 
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