Aktuelle Pressemitteilungen

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25 Prozent der Proteinschalter arbeiten nach der inneren Uhr der Zelle

10. Januar 2017
Zirkadian ist die lateinische Bezeichnung für „ungefähr ein Tag“. Der zirkadiane Rhythmus hat sich entwickelt, damit sich unser Leben an die täglichen Umweltveränderungen anpassen kann: am Tag ist es hell und wärmer und nachts ist es dunkel und kühler. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried haben jetzt mithilfe der Massenspektrometrie gezeigt, dass diesem Rhythmus mehr als 25 Prozent der molekularen Proteinschalter in Mausleberzellen folgen. Diese rhythmischen Schalter sind Bindungsstellen für Phosphatmoleküle, welche die Funktion der Proteine, und somit alle täglichen Stoffwechselvorgänge in den Zellen regulieren und ausüben. Die Studie wurde im Fachmagazin Cell Metabolism publiziert. [mehr]
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RNA-Stau im molekularen 3D Drucker – der Ski-Komplex hilft

22. Dezember 2016
Auch wenn “Cryo-EM” und “Ski-Komplex” nach Eis und Schnee klingen, handelt es sich um Begriffe aus der Strukturbiologie. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biochemie und des Genzentrums der Ludwig-Maximilians-Universität konnten jetzt zeigen, dass die Proteinfabrik der Zellen und der sogenannte Ski-Proteinkomplex in direktem Kontakt stehen.  Der Ski-Komplex ist Teil eines molekularen Schredders, der mRNAs, die Bauanleitungen für Proteine, in ihre Einzelteile zerlegt. Die Forscher nutzten für ihre Analyse die Cryo-Elektronenmikroskopie. Hierbei werden Proteinkomplexe blitzschnell eingefroren, um selbst kleinste Details ihrer Struktur in natürlichem Zustand untersuchen zu können. [mehr]
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MPI Trio erhält Förderung von VolkswagenStiftung

21. Dezember 2016
Hannes Mutschler, Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie in Martinsried, erhält gemeinsam mit Dora Tang und Moritz Kreysing vom MPI für Molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden, eine Forschungsförderung der VolkswagenStiftung im Wert von 1,3 Millionen Euro. [mehr]
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Perspektivenprogramm „Plus 3“ für Naoko Mizuno

14. Dezember 2016
Naoko Mizuno vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried erhält für drei Jahre das mit 900 000 Euro dotierte Perspektiven-Programm „Plus 3“ der Boehringer Ingelheim Stiftung. Das Programm unterstützt herausragende Nachwuchsgruppenleiter dabei ihr Forschungsprofil weiter zu entwickeln um künftig auf eine Professur berufen werden zu können. Zusätzlich soll die Qualität der medizinischen Grundlagenforschung verbessert werden. [mehr]
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Die Nadel im Heuhaufen

12. Dezember 2016
Krebs-Immuntherapie: Geeignete Antigene mit Massenspektrometrie identifizieren   Das Immunsystem kann mittels T-Zellen Tumoren gezielt bekämpfen, obwohl das Wissen über geeignete veränderte Erkennungsstrukturen auf den Tumorzellen derzeit noch gering ist. Einem Team des Max-Planck-Instituts für Biochemie und der Technischen Universität München (TUM) ist es erstmals gelungen geeignete Proteinstrukturen auf Tumorproben mittels Massenspektrometrie direkt zu identifizieren, die vom Immunsystem erkannt werden können. Das eröffnet neue Möglichkeiten für individuell abgestimmte Krebsbehandlungen. [mehr]
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„Heisenberg“ und „Plus 3“ Stipendium für Julia von Blume

17. November 2016
Julia von Blume erhält für 5 Jahre das Heisenberg Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und das mit 900 000 Euro dotierte Perspektiven-Programm „Plus 3“ der Boehringer Ingelheim Stiftung. Die begehrten Programme unterstützen hochkarätige Wissenschaftler auf ihrem Weg zu einer Professur. [mehr]
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Stefan Jentsch, 1955-2016

2. November 2016
Die Mitarbeiter des Max-Planck-Institutes (MPI) für Biochemie in Martinsried trauern um ihren Direktor Prof. Dr. Stefan Jentsch. Der Zellbiologe ist am 29. Oktober unerwartet im Alter von 61 Jahren verstorben. In Anerkennung für seine fundamentalen Beiträge zur Regulation zellulärer Prozesse durch das Protein Ubiquitin erhielt er unter anderem auch den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. „Mit Stefan Jentsch verlieren wir nicht nur einen herausragenden Wissenschaftler, sondern auch einen wunderbaren Kollegen“, so Petra Schwille, geschäftsführende Direktorin am MPI für Biochemie. „Sein viel zu früher Tod hinterlässt im Institut und in der Forschungsgemeinschaft eine tiefe Lücke“. [mehr]
 
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