Aktuelle Pressemitteilungen

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Perseus übersetzt Proteomik-Daten

25. Juli 2016
Sprechen Sie -omik? Wenn nicht, kann Ihnen Perseus helfen. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried haben die kostenfreie Software-Plattform ‒ www.perseus-framework.org für Anwender von Hochdurchsatzverfahren wie der Massenspektrometrie entwickelt, um die biologischen Rohdaten in relevante Ergebnisse zu übersetzen. Wie aktuell in Nature Methods berichtet, lassen sich hier molekulare Signaturen aus Zellen, Geweben und Körperflüssigkeiten auch ohne bioinformatisches Training identifizieren und charakterisieren. Perseus ist auf proteomische Studien ausgerichtet, hat sich aber auch bei anderen molekularen Studien bewährt und wird entsprechend erweitert werden. [mehr]
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Die Batteriefächer der 26S-Protein-Recyclinganlage

27. Juni 2016
Der Abbau von Proteinen und die Wiederverwendung Ihrer Grundbausteine ist ein überlebenswichtiger Prozess in Zellen. Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen jetzt im Fachjournal PNAS die detaillierte Struktur der menschlichen Protein-Recyclinganlage, dem sogenannten 26S Proteasom, in fast atomarer Auflösung. Dies ermöglichte es den  Wissenschaftlern unter anderem energieliefernde Moleküle am 26S Proteasom zu untersuchen, die notwendig sind, damit das Proteasom arbeitet. Das Wissen über den genauen Aufbau bietet die Grundlage zur Entwicklung von Medikamenten für die Krebstherapie und gegen neurodegenerative Krankheiten.   [mehr]
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MPIB-Wissenschaflterin wird neues EMBO-Mitglied

23. Mai 2016
Die European Molecular Biology Organization, EMBO hat heute Manajit Hayer-Hartl, als eines neben 57 weiteren neuen Mitgliedern der Organisation, vorgestellt. Die neuen Mitglieder kommen aus 18 verschiedenen Ländern. Hayer-Hartl leitet die Forschungsgruppe „Chaperonin-vermittelte Proteinfaltung“ am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. EMBO steht für Spitzenforschung im Bereich der Lebenswissenschaften in Europa und weltweit. Neue Mitglieder werden ausschließlich von den EMBO-Mitgliedern und assozierten Mitgliedern vorgeschlagen und gewählt. [mehr]
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Proteine für den Export – zelluläre Poststelle 

9. Mai 2016
Proteine übernehmen innerhalb und außerhalb von Zellen, wie kleine Maschinen, bestimmte Aufgaben. COMP und LysC zum Beispiel sind in Zellzwischenräumen aktiv. Doch wie kommen diese Proteine nach ihrer Produktion im Zellinneren zu ihrem Einsatzgort? Julia von Blume, Leiterin der Forschungsgruppe „Molekulare Grundlagen des Proteintransports“ am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried konnte jetzt zeigen, dass in speziellen Abteilung der zellulären Postzentrale, dem Golgi-Apparat, Kalzium und das Transportprotein Cab45 eine zentrale Rolle spielen. Durch das einströmende Kalziumsignal in den Golgi-Apparat ändert Cab45 seine Form, lagert sich zusammen und tritt nur mit Proteinen in Kontakt, die außerhalb der Zelle Ihre Arbeit verrichten – ein zentraler Baustein im bisher unbekannten Sortiermechanismus der zellulären „Exportabteilung“. [mehr]
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Max-Planck-Förderstiftung spricht Wissenschaftlern 1 Million Euro zu

25. April 2016
Zwei Arbeitsgruppen des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried erhalten ungefähr. 1 Million Euro von der Max-Planck-Förderstiftung für ihren innovativen Forschungsansatz. F.-Ulrich Hartl, Experte für neurodegenerative Erkrankungen und Ralf Jungmann, Entwickler der ultrahochauflösenden Fluoreszenz-Mikroskopiemethode DNA-PAINT, werden in Zukunft ihre Expertisen kombinieren. Die Forscher möchten das komplexe Netzwerk an beteiligten Proteinen sichtbar machen, die am Krankheitsgeschehen der Alzheimerkrankheit beteiligt sind. DNA-PAINT kann die unbekannten molekularen Zusammenhänge räumlich hochauflösend zeigen – die Grundlage für die Entwicklung neuer Therapieansätze. [mehr]
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ERC-Grant für Forschungsgruppenleiter

19. April 2016
Ralf Jungmann erhält den begehrten Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Mit dem von Jungmann entwickeltem Fluoreszenzmikroskopieverfahren DNA-PAINT möchte er eine Vielzahl von RNA und Protein-Interaktionen in Zellen und Geweben möglichst hochauflösend sichtbar machen und für die biomedizinische Anwendung etablieren. Jungmann ist Nachwuchsgruppenleiter der Forschungsgruppe „Molekulare Bildgebung und Nanobiotechnologie“ am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried und der LMU. Die LMU berichtete: https://www.uni-muenchen.de/forschung/news/2016/erc_starting_grants.html. [mehr]
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Morsezeichen aus der Zelle

28. März 2016
Wer sind die Moleküle, und wenn ja, wie viele? Für die komplexen Prozesse in biologischen Zellen müssen jeweils spezifische Moleküle in passender Menge am richtigen Ort zusammentreffen und interagieren. Eine hochauflösende Mikroskopietechnik, die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried zusammen mit Forschern der Harvard Universität, USA, entwickelt haben, weist die beteiligten Strukturen nach. Eine Weiterentwicklung dieser Methode analysiert nun erstmals auch die genaue Anzahl der verschiedenen Moleküle. Das ist wichtig, um zelluläre Mechanismen sowie krankhafte Veränderungen im Detail zu verstehen. Die Publikation ist in Nature Methods erschienen. [mehr]
 
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