Aktuelle Pressemitteilungen

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Forscher entschlüsseln das soziale Netzwerk der Immunzellen

25. April 2017
„Fresszellen sind wahre Quasselstrippen“ Facebook, Instagram, Twitter - eine gute Vernetzung und Kommunikation ist heutzutage wichtiger denn je. Auch das Immunsystems ist wie ein großes soziales Netzwerk aufgebaut. Dies zeigen Felix Meissner und sein Team der Forschungsgruppe „Experimentelle Systemimmunologie“ vom Max-Planck-Institut in Martinsried. Sie entschlüsseln durch Proteomanalysen, alle Botschaften, die Immunzellen untereinander austauschen um Krankheiten gezielt zu bekämpfen. Dabei entdecken sie komplexe zelluläre Kommunikationsstrukturen und zuvor unbekannte Verbindungen zwischen Zelltypen. Die Ergebnisse ihrer Forschung wurden im Fachjournal Nature Immunology veröffentlicht. [mehr]
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Struktur einer altertümlichen biologischen Uhr enthüllt

16. März 2017
Ein Team aus deutschen und niederländischen Wissenschaftlern hat unter der Leitung von Friedrich Förster und Albert Heck die Funktionsweise von einer der ältesten biologischen Uhren der Erdgeschichte in Cyanobakterien enthüllt. Cyanobakterien, auch ‚Blaualgen’ genannt, gehören zu den ältesten Organismen der Erde die durch Photosynthese Sauerstoff produzierten und bilden damit die Basis für das irdische Leben. Mit Hilfe modernster Methoden der molekularen Strukturanalyse gelang es den Forschern vom Max-Planck-Institut für Biochemie und der Universität Utrecht drei dieser ‚Uhr’-Proteine im Detail zu charakterisieren und ihr Zusammenspiel zu verstehen. Die Ergebnisse ihrer Forschung wurden im Fachmagazin Science veröffentlicht. [mehr]
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Die Vererbung von Gensiegeln

16. März 2017
Obwohl alle Zellen die gleichen Gene enthalten, sind je nach Zelltyp nur einige von ihnen aktiv - andere bleiben inaktiv. Gene winden sich als DNA-Faden um Histonproteine. Muss ein Gen inaktiv bleiben, werden seine Histone vom Enzym PRC2 markiert, vergleichbar mit einem Buch, das versiegelt wird und so nicht gelesen werden kann. Nach jeder Zellteilung - wenn Gene kopiert und wieder um Histone gewickelt werden - müssen die Histonmarkierungen wieder an exakt der selben Stelle platziert werden. Den genauen Mechanismus, wie diese Information vererbt wird konnte jetzt Jürg Müller vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried klären. Die Studie wurde im Fachjournal Science veröffentlicht. [mehr]
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ERC Grant für Naoko Mizuno

15. März 2017
Naoko Mizuno, Leiterin der Forschungsgruppe „Zellulärer Membrantransport“ vom Max-Planck Institut für Biochemie in Martinsried, erhält einen hochangesehenen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC).  [mehr]
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Nobelpreisträger Robert Huber wird 80

17. Februar 2017
"Proteine sind schön, Kristalle sind schöner"  „Fotosynthese ist die wichtigste chemische Reaktion auf der Erde“. Mit diesem Titel verkündigte im Jahr 1988 die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften, dass Robert Huber zusammen mit Hartmut Michel und Johann Deisenhofer den Nobelpreis für Chemie verliehen bekommt. In Teamarbeit entschlüsselten sie die dreidimensionale Struktur des fotosynthetischen Reaktionszentrums. Am 20. Februar feiert der Nobelpreisträger und Leiter der Emeritusgruppe „Strukturforschung“ am Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie, seinen 80. Geburtstag. Die Faszination für die Struktur von Proteinen hat ihn nie losgelassen. Heute forscht er an Medikamenten zur Therapie von Autoimmunerkrankungen. [mehr]
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Johann-Georg-Zimmermann Medaille für Axel Ullrich

6. Februar 2017
Axel Ullrich, Leiter der Emeritusgruppe „Molekularbiologie“ am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, erhält die Johann-Georg-Zimmermann-Medaille für seine Verdienste auf dem Gebiet der Krebsforschung. Seit mehr als 40 Jahren werden mit dem von der deutschen Hypothekenbank AG gestifteten Preis herausragende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Krebsforschung geehrt. Die Förderstiftung MHHplus verleiht am 6. Februar 2017 den Preis in der Medizinischen Hochschule in Hannover. [mehr]
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Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

13. Januar 2017
Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der speziellen Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge zusammen wie ein Bindfaden. Auf den Chromosomen ist die Bauanleitung des Körpers gespeichert. Damit am Ende der Meiose jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden nach einen bestimmten Muster aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert. Ein Mechanismus, der die Chromosomenverteilung, und auch ihre Fehler, in menschlichen Spermien und Eizellen erklären könnte. [mehr]
 
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