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F-Ulrich Hartl wird mit dem Preis für "Biochemische Analytik" der DGKL ausgezeichnet

3. November 2013
Die Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) hat ihre höchst dotierte Auszeichnung dieses Jahr an F.- Ulrich Hartl, Direktor am Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie in Martinsried bei München, verliehen. Das Forschungsgebiet des Wissenschaftlers, die Faltung von Proteinen, spielt auch bei Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson eine wichtige Rolle. Die Auszeichnung beinhaltet ein Preisgeld von 50.000 Euro und wurde dem Preisträger am 23. Oktober auf der 10. Jahrestagung der Fachgesellschaft in Dresden überreicht. [mehr]
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MPIB-Forschungsgruppenleiterin ist Mitglied des neuen Training Netzwerks PloidyNet

15. Oktober 2013
Die Forschungsgruppenleiterin Zuzana Storchova am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München ist Mitglied des neuen Trainingsnetzwerks PloidyNet, das am 14. Oktober 2013 eröffnet wurde. Das Netzwerk, an dem neun akademische Partner und drei Industriepartner aus ganz Europa beteiligt sind, möchte junge Nachwuchswissenschaftler in dem Forschungsgebiet der Aneuploidie fördern. Als Aneuploidie wird der Zustand von Zellen bezeichnet, die durch Fehler bei der Teilung zu viele oder zu wenige Chromosomen erhalten haben und eine wichtige Rolle bei Krebs spielen. Alle Mitglieder gelten als führend in diesem Forschungsgebiet. [mehr]
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Max-Planck-Direktor erhält 2,48 Millionen Euro von der EU

2. Oktober 2013
In der Zelle kann ein Protein unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Um dies zu erreichen, können Proteine nach ihrer Synthese anschließend durch verschiedene Modifikationen (Posttranslationale Modifikation, PTM) verändert werden. Stefan Jentsch und sein Team am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München untersuchen, wie Proteine in der Zelle durch gezielte Modifikationen für ihre diversen Aufgaben massgeschneidert werden. Für sein Vorhaben erhielt Stefan Jentsch jetzt einen Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Mit den bewilligten 2,48 Millionen Euro möchte er untersuchen, wie der Proteinmarker SUMO ganze Gruppen von Proteinen modifiziert. Der ERC Advanced Grant erlaubt es etablierten Gruppenleitern neue Forschungsprojekte zu beginnen, die bahnbrechend und zu gleich noch nicht etabliert sind. Dies ermöglicht die Erschließung völlig neuer Forschungsbereiche. [mehr]
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Ein molekularer Lieferservice

30. August 2013
Die meisten Zellen besitzen kleine haarige Strukturen (Zilien) auf ihrer Oberfläche. Sie sind für die Bewegung von Zellen verantwortlich (zum Beispiel bei Spermien), sie verarbeiten Signale aus der Umwelt und koordinieren die korrekte Anordnung der inneren Organe. Um korrekt zu funktionieren, müssen Zilien bei der Montage mit den richtigen Bausteinen beliefert werden. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie in Martinsried bei München konnten jetzt zeigen, wie der Hauptbaustein Tubulin von zwei Transporthelfern in das Zilium gebracht wird. Die Ergebnisse wurden jetzt in dem Journal Science veröffentlicht. [mehr]
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Fütterung von RNAs an einen molekularen Aktenvernichter - Max-Planck-Forscher entschlüsseln Struktur eines RNA-Abbau-Helfers  

16. August 2013
Ähnlich einem Aktenvernichter zum Zerkleinern von unerwünschten oder potenziell gefährlichen Dokumenten, verwenden Zellen molekulare Maschinen, die unbrauchbare oder defekte Makromoleküle abbauen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie in Martinsried bei München haben jetzt die Struktur eines Proteinkomplexes (Ski-Komplex) entschlüsselt, der beim Abbau von Ribonukleinsäuren (RNA) eine essentielle Rolle spielt. Die Studie wurde jetzt im Journal Cell veröffentlicht. [mehr]
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Blockade in der zellulären Müllabfuhr - Max-Planck-Wissenschaftler zeigen wie Proteinablagerungen das molekulare Gleichgewicht der Zelle stören

21. Juni 2013
Proteine können ihre komplexen Aufgaben in der Zelle nur erfüllen, wenn sie eine jeweils spezifische dreidimensionale Struktur einnehmen. Weil fehlgefaltete Proteine häufig toxisch sind, werden sie sofort umgefaltet oder abgebaut. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biochemie in Martinsried bei München haben nun in Hefe gezeigt, dass bestimmte Proteinablagerungen einen wichtigen Abbauweg für defekte Proteine blockieren - und so das fragile molekulare Gleichgewicht in der Zelle stören. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht. [mehr]
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MPIB-Wissenschaftler werden EMBO-Mitglieder

29. Mai 2013
Die European Molecular Biology Organisation EMBO steht für europaweite Spitzenforschung in den Life Sciences. Zusammen mit 50 herausragenden Wissenschaftlern sind jetzt Petra Schwille, Direktorin am Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB), und Wolfgang Zachariae, MPIB-Forschungsgruppenleiter, zu neuen EMBO-Mitgliedern ernannt worden. Die weltweit etwa 1.600 EMBO-Mitglieder wählen Jahr für Jahr hervorragende Wissenschaftler für diese Ehrung aus. EMBO unterstützt junge, talentierte Forscher bei ihrer Karriere und fördert gezielt den nationalen und internationalen wissenschaftlichen Austausch. Mit der Aufnahme von Petra Schwille sind nun alle acht Direktoren des MPI für Biochemie Mitglieder der EMBO. [mehr]
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Lauschangriff auf Abwehrzellen - Max-Planck-Wissenschaftler analysieren, wie das Immunsystem kommuniziert

26. April 2013
Dringen Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren in den menschlichen Körper ein, müssen unzählige Immunzellen zusammenarbeiten und ihre Abwehrstrategien miteinander abstimmen. Mit Hilfe neuer Technologien der Proteomik ist es Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie in Martinsried bei München erstmals gelungen, die Botenstoffe umfassend aufzuspüren, die Abwehrzellen bei einer solchen Immunantwort in die Umgebung aussenden. „Unsere Methode ermöglicht eine Analyse des Informationsaustauschs zwischen Zellen und stellt ein starkes Werkzeug dar, um die Sprache unseres Immunsystems im Kontext von Erkrankungen zu verstehen“, sagt Felix Meißner, Forscher am MPI für Biochemie. Die Ergebnisse der Studie, die in Zusammenarbeit mit Kollegen vom MPI für Infektionsbiologie in Berlin entstand, wurden jetzt im Fachjournal Science veröffentlicht. [mehr]
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F.-Ulrich Hartl erhält Herbert Tabor Forschungspreis

19. April 2013
Proteine sind die molekularen Baustoffe und Maschinen der Zelle und an praktisch allen Lebensprozessen beteiligt. Für seine Forschung im Bereich der Proteinfaltung erhält F.-Ulrich Hartl, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München zusammen mit seinem amerikanischen Kollegen Arthur L. Horwich von der Yale School of Medicine den diesjährigen Herbert Tabor Forschungspreis der American Society for Biochemistry and Molecular Biology (ASBMB). Die mit 30.000 US-Dollar (ca. 23.200 Euro) dotierte Ehrung würdigt exzellente Forschung im Feld der Biochemie und Molekularbiologie und wird an herausragende Mitglieder der Vereinigung übergeben. [mehr]
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Anti-Krebs-Wirkstoffe nehmen nächste Hürde - Max-Planck-Institut für Biochemie, Lead Discovery Center GmbH und die Firma Qurient schließen Lizenzvertrag

12. März 2013
Die meisten Krebspatienten sterben an ihrer Krankheit, weil sich einzelne Tumorzellen im Körper ausbreiten und neue Tumore, so genannte Metastasen, bilden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biochemie in Martinsried und ihre Kooperationspartner des Unternehmens Lead Discovery Center GmbH (LDC) haben jetzt mit der koreanischen Firma Qurient eine Lizenzvereinbarung über eine von ihnen langjährig erforschte Wirkstoffgruppe getroffen. Diese Wirkstoffe sollen metastasierende und Medikamenten-resistente Tumore gezielter und selektiver angreifen. Qurient wird die getesteten Substanzen nach und nach in präklinische und klinische Studien einbringen, um sie später als Medikament für Patienten verwenden zu können. Wenn die Experimente und klinischen Studien erfolgreich verlaufen, könnte bis Ende des Jahrzehnts ein Medikament auf Basis der neuen Wirkstoffe entstanden sein, hoffen die Max-Planck-Forscher. [mehr]
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Markierungen an Histonen kontrollieren Entwicklung - Max-Planck-Forscher zeigen, dass chemische Anhänge an Histonen die Genaktivität regulieren

18. Februar 2013
Auf genetischer Ebene sind die Zellen von Tieren und Pflanzen echte Alleskönner, da jede Zelle eine vollständige Kopie des genetischen Materials des Organismus enthält. Davon wird aber – je nach Zelltyp und Entwicklungsstand – nur ein geringer Teil genutzt und aktiviert. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried bei München haben nun nachgewiesen, wie die Genaktivität in den einzelnen Zellen während der Entwicklung von Tieren reguliert wird. Mit ihren aktuellen Forschungsergebnissen konnten die Forscher zeigen, dass chemische Markierungen an Histonen bestimmen, ob ein Gen aktiv ist oder nicht. Bei Histonen handelt es sich um universell vorhandene Proteinkomplexe, um welche das genetische Material, die DNA, gewickelt ist. Die Studie wurde jetzt im Journal Science veröffentlicht. [mehr]
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Ein molekularer Aktenvernichter für RNA - Max-Planck-Forscher entschlüsseln Struktur der RNA-Abbau-Maschinerie

6. Februar 2013
Ähnlich einem Aktenvernichter zum Zerkleinern von nicht mehr benötigten oder potenziell gefährlichen Dokumenten verwenden Zellen molekulare Maschinen, die überflüssige oder defekte Makromoleküle abbauen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München haben jetzt die Struktur und Funktionsweise des Exosoms entschlüsselt, das Ribonukleinsäuren (RNA) in Eukaryoten abbaut. RNA-Moleküle liegen in allen Zellen in großer Menge vor und übernehmen dort vielfältige Aufgaben. Sie ermöglichen es zum Beispiel, die in den Genen gespeicherte Information in Proteine zu übersetzen. Die Ergebnisse der Forscher zeigen, dass die Struktur und die Funktionsweise des Exosoms in allen Lebensformen weitgehend gleich sind. Die Studie wurde jetzt im Journal Nature veröffentlicht. [mehr]
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Was Chromosomen im Innersten zusammenhält - Max-Planck-Forscher klären Struktur von DNA-Verpackungsproteinen auf

28. Januar 2013
Damit die Erbinformation während der Zellteilung passgenau auf die beiden Tochterzellen verteilt werden kann, müssen die DNA-Fäden geordnet und eng verpackt vorliegen. Am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München haben Wissenschaftler jetzt den Aufbau eines ringförmigen Proteinkomplexes (SMC-Kleisin) entschlüsselt, der für Ordnung bei diesem Verpackungsvorgang sorgt. Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern des Korea Advanced Institute of Science and Technology untersuchten sie die Proteine in Bakterien und fanden dabei strukturelle Ähnlichkeiten mit dem menschlichen Komplex. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal Nature Structural & Molecular Biology veröffentlicht. [mehr]
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Neue Einblicke in die Zellteilung - Max-Planck-Forscher entwickeln Minimalsystem

9. Januar 2013
Alle Lebewesen bestehen aus Zellen, die aus der Teilung anderer Zellen hervorgegangen sind. Wie dieser wichtige Prozess im Detail funktioniert, ist noch nicht umfassend verstanden. Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie in Martinsried bei München ist es jetzt gelungen, ein minimales biologisches System zu konstruieren, das wichtige Bestandteile des Zellteilungsapparates zusammenbringt. Mit Hilfe dieses Minimalsystems konnten die Forscher die biophysikalischen Mechanismen genauer unter die Lupe nehmen. „Unser Modell könnte helfen, neue Therapien gegen Krankheiten zu entwickeln und zu testen, die auf Fehlern in der Zellteilung beruhen“, hofft Sven Vogel, Wissenschaftler am MPI für Biochemie. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in dem neuen Fachjournal eLife veröffentlicht. [mehr]
 
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