Max-Planck-Gesellschaft

„Dem Anwenden muss das Erkennen vorausgehen“

Das Max-Planck-Institut für Biochemie ist eines von etwa 80 Forschungsinstituten der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (MPG). Die MPG ist eine unabhängige, gemeinnützige Forschungsorganisation, welche die Grundlagenforschung im Dienst der Allgemeinheit fördern will. Sie wird durch öffentliche Mittel von Bund und Ländern finanziert, ist jedoch keine staatliche Einrichtung, sondern ein eingetragener Verein.

Die Max-Planck-Institute forschen in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften vor allem an neuen, innovativen Themen, denen sich die Universitäten nicht oder noch nicht widmen. Sie betreiben Grundlagenforschung im Dienste der Allgemeinheit. Um auf veränderte Anforderungen flexibel reagieren zu können und stets am Puls der Forschung zu sein, beruft die MPG international führende Wissenschaftler an bestehende Institute, definiert die Forschungsfelder von Instituten neu, gründet oder schließt Institute.

Die Max-Planck-Institute können ihre Forschung frei gestalten und weitgehend unabhängig entscheiden, welche Projekte sie auswählen und wie sie diese durchführen. Hierfür steht ihnen ein eigener, selbst verwalteter Haushalt zur Verfügung.

Bei Berufungen sowie bei der Forschungsförderung entscheidet die fachliche Qualität der Wissenschaftler und der Institute. Sie wird alle zwei bis drei Jahre von einem internationalen, unabhängigen Fachbeirat evaluiert. Die Schnittstelle zur Öffentlichkeit bildet das Kuratorium jedes Instituts. Ihm gehören neben Wissenschaftlern auch Vertreter aus Presse, Wirtschaft und Politik an.

 
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