Leiter der Forschungsgruppe

Dr. Boris Pfander
Dr. Boris Pfander

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Wie wird die Erbinformation in Gegenwart von DNA-Schäden kopiert?

Forschungsgruppe "DNA-Replikation und Genom-Integrität" (Boris Pfander)

In dem Prozess der DNA Replikation verdoppeln alle Zellen ihre DNA, damit während der Zellteilung Mutter- und Tochterzelle die gleiche Erbinformation erhalten. Die DNA-Replikation muss sehr präzise erfolgen und erfordert eine zeitlich streng festgelegte Reihenfolge, da Fehler Änderungen der Erbinformation verursachen und somit Krebs oder andere schwere Erkrankungen verursachen können. Boris Pfander und seine Forschungsgruppe „DNA Replikation und Genomintegrität“ erforschen, wie die nötige Präzision gewährleistet und Fehlern vorgebeugt wird. Die Wissenschaftler kombinieren hierzu klassische Methoden der Hefegenetik mit modernen Proteom- und Genom-weiten Ansätzen. Die Abbildung zeigt die Auswertung eines Wachstumstest mit Hefestämmen auf Kulturplatten ohne und mit einer DNA-schädigenden Chemikalie (normales Wachstum: gelb, reduziertes Wachstum: rot). Ein Schwerpunkt der Forschungsgruppe besteht darin, herauszufinden, wie die DNA-Replikation bei Anwesenheit von DNA-Schäden abläuft und mit der DNA-Reparatur verzahnt ist. In diesem Zusammenhang ist besonders der sogenannte „Checkpoint“ wichtig, ein zellulärer Mechanismus, der DNA Schäden erkennt, die DNA Replikation anhält und die DNA Reparatur einleitet.

 
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